Der Labrador ist ursprünglich als Jagdhund gezüchtet worden, genauer, als „Jagdhund nach dem Schuß“. Seine Aufgabe war und ist es auch heute noch, geschossenes Niederwild schnell zu finden und zu apportieren.
Seine Fähigkeit, sich die Fallstellen auch über einen längeren Zeitraum zu merken und dabei ruhig neben seinem Besitzer zu bleiben, zeichnen einen guten Retriever aus. Dabei muß es sich aber nicht unbedingt um Enten oder Fasane handeln, die er apportieren darf.
Meine Leidenschaft habe ich für den Dummy-Sport entdeckt. Dabei werden dem Hund, nach umfassendem Trainingsaufbau, Aufgaben gestellt, die auch auf einer Jagd vorkommen könnten. Gearbeitet wird hier mit 500 Gramm schweren, meist grünen, Leinensäckchen (Dummys). Diesen Sport kann man mit einem gut veranlagten Labrador bis auf einem sehr hohen Niveau betreiben. Ein Retriever (aus einer Leistungslinie) sollte immer eine Aufgabe bekommen, die ihn nicht nur körperlich sondern eher kopfmäßig herausfordert. Deshalb gebe ich meine Welpen auch bevorzugt an Menschen ab, die sich darüber Gedanken gemacht haben und das Durchhaltevermögen besitzen, sich mit ihrem Hund die nächsten Jahre sinnvoll zu beschäftigen.
Vor allem sind unsere Hunde aber Familienmitglieder, die mit uns im Haus leben, sich über unsere Besucher und die Freunde unserer Kinder genauso freuen wie über Streicheleinheiten.

Mein Zuchtziel ist deshalb der wesensfeste, arbeitsfreudige, gesunde und familienfreundliche Labrador Retriever.

Ich bin Mitglied und Züchter im Deutschen Retriever Club (DRC) / VDH / FCI.